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Klinik in Kathmandu
(bis 2002)

 

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Budhanilkantha, Werkstätten

 

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Kinderklinik (bis 2002)

 

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Werkstätten (bis 2002)

 

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Obstplantage

 

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Kindergarten (bis 2002)

 

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Schule

 
 

Vereinsarbeit

Shanti steht für Frieden

„Friede zwischen den Menschen basiert auf einem Leben in Würde für den einzelnen Menschen.
Die Würde des Einzelnen ist darin begründet, dass seine oder ihre Grundbedürfnisse erfüllt werden, d.h.: Genügend nahrhaftes Essen, sauberes Trinkwasser, qualifizierte Ausbildung und ein sicherer Arbeitsplatz.“

Marianne Grosspietsch, anlässlich der Eröffnungsrede
des neuen Zentrums am 06.03.09

Shanti wurde mit der Vision gegründet, bedürftigen Menschen in Nepal Würde und Freude am Leben zu wecken und zu bewahren.

Der Verein

Das Engagement von Marianne Grosspietsch für Menschen in Nepal begann mit einem Patenkind aus einem Lepraghetto in Kathmandu. Als sie es 1974 in Nepal persönlich kennenlernte, war sie erschüttert über das Elend in dem Ghetto. Gemeinsam mit ihrem Mann adoptierte sie den achtjährigen Jungen.
Während der darauffolgenden Jahre hatte sich das Elend dort so verschlimmert, dass sie nicht mehr tatenlos bleiben wollte.

Am 15. Juli 1992 wurde auf Initiative von Marianne Grosspietsch der Verein Shanti Leprahilfe Dortmund e.V. gegründet, zeitgleich mit dem nepalesischen Verein Shanti Sewa Griha.
Die sieben nepalesischen MitarbeiterInnen begannen ihre Arbeit in der Station mit 34 PatientInnen, die an Lepra erkrankt waren.
Inzwischen kümmert sich Shanti auch um viele andere Notleidende, die aus der nepalesischen Gesellschaft ausgestoßen werden.
So haben sich herauskristallisiert als

Zielgruppen:

• Leprakranke und deren Angehörige
• geistig und körperlich behinderte Kinder und Erwachsene
• Obdachlose
• Waisen
• alte Menschen
• Bürgerkriegsopfer

Ziel unserer Arbeit

• Heimat und ganzheitliche Pflege für schwer behinderte Menschen
• Arbeitsplätze schaffen
• kostenlose medizinische Versorgung für die arme Bevölkerung
• Hospizarbeit
• Schulausbildung der Kinder
• weiterführende Ausbildung der Waisenkinder
• biologischer Anbau von Obst und Gemüse
• Armenküche

Die enge Zusammenarbeit von deutschem Vorstand und Volontären mit dem nepalesischen Team ist eine gute Voraussetzung für den Austausch an Informationen, Fragen und Lösungen.

Standorte und Projekte

TILGANGA seit 2009
Neues Zentrum, finanziert von Hape Kerkeling
und der Bundesregierung (BMZ)

Nach 17 Jahren in beengten Räumen können wir endlich in eigenen Räumen leben und arbeiten.
Die neue Station liegt ganz in der Nähe der Tempelanlage Pashupatinath, neben der Augenklinik und nahe am Flughafen.
An diesem Standort arbeiten ca. 530 PatientInnen in folgenden Bereichen:

• Werkstätten im Textil- und Papierbereich
• Klinik mit Ambulanz und Pflegestation
• Waldorfkindergarten
• Krabbelgruppe für die Kleinsten
• Herstellung von Bio-Briketts aus Holzspänen und Altpapier
• Verwaltung für das gesamte Projekt
• Trinkwasserbrunnen für die PatientInnen und NachbarInnen im Slum, täglich 60.000 Liter
• Schreinerei
• Armenküche
• Wohnort für schwer behinderte Menschen

BUDHANILKANTA seit 1994
Budhanilkanta liegt 9 km nordöstlich von Kathmandu, in der Nähe des „Schlafenden Vishnu“. Hier befindet sich unsere erste Außenstation. Über 230 Menschen wohnen dort in Häusern, die sie selbst gebaut haben.
Zu Budhanilkanta gehören:

• Ein Gesundheitsposten
• Waldorfschule, Klasse 1-6
• Wohnheim für schwer behinderte Kinder
• Traditionelle Dhaka- und Rhadi-Weberei
• Baumschule mit Baumpflanzprojekt
• Ökologische Landwirtschaft
• Herstellung von Bio-Briketts
• Hühnerfarm

SUNDARIJAL I&II seit 2004
(9 km östlich von Kathmandu)

• Ökologische Landwirtschaft
• Wohnort von 40 Menschen in selbstgebauten Häusern

GODAVARI seit 2008
(15 km südlich von Kathmandu, in der Nähe des
Botanischen Gartens)

• Ökologische Landwirtschaft
• Wohnort von 30 Menschen in selbstgebauten Häusern

Unsere Arbeit in Deutschland

• Spenden sammeln
• Vorträge an Schulen, in Gemeinden, bei privaten Veranstaltungen u.ä.
• Pressearbeit
• Vorbereitung von Volontären auf die Arbeit in Nepal

Mit Hilfe des Ladens GANESH in Dortmund organisieren wir auch:

• Verkaufsausstellungen
• Weihnachtsmarktstände u.a. in Dortmund
• Basare in Schulen, in Gemeinden etc.
• Verkauf gespendeter Bücher
• Versand von Kommissionsware

Die Hauptarbeit wird dank der vielen Ehrenamtlichen in ganz Deutschland geleistet.

 

Ich träume
Ich träume von Inseln der Menschlichkeit
in dem Meer der Härte und Gleichgültigkeit.
Ich träume von Menschen, die etwas einsetzen,
um anderen ein würdiges Leben zu ermöglichen.
Ich träume von angstfreien Räumen
und mutmachenden Gedanken.
Ich träume von Häusern, Wohnungen und Zimmern,
in denen mit Zeit und Liebe
Menschen gefördert werden,
die sonst in unserer Welt wenig zählen.

Es genügt nicht,
über die Dunkelheit zu klagen.
Es ist nötig, ein Licht zu sein.
Es genügt nicht,
auf die anderen zu warten;
jeder von uns ist aufgerufen,
den ersten Schritt zu wagen,
echter und menschlicher zu werden.
Es ist nicht genug, nur zu träumen,
wenn das Leben uns die Möglichkeit bietet,
unsere Träume zu verwirklichen

Ulrich Schaffer

 
 
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