Die Shanti-Schreiner

Barad (mit der roten Mütze) und Isaak sind zwei der vier Shanti-Schreiner. Beide haben Lepra, können aber trotz der verkrümmten Finger sehr feine Tischlerarbeiten ausführen!

Barad musste aufgrund seiner Lepraerkrankung bereits das linke Bein unterhalb des Knies amputiert werden.

Auch Isaaks Hände sind von Lepra gezeichnet.

Aus alt mach neu

Vier Schreiner sind bei Shanti beschäftigt - und haben gut zu tun! Ständig gibt es etwas zu reparieren oder zu bauen: Schranke, Tische, Bänke, Schreibtische, Fensterrahmen, Türen.

Marianne Großpietsch hat über Jahre hinweg alte, kunstvoll geschnitzte Holztüren und -rahmen aus südnepalesischen Bauernhäusern gesammelt. Sie werden restauriert und an verschiedenen Stellen in den Shanti-Gebäuden eingebaut und kommen so zu neuen Ehren.

Aus geschnitzten Geländern werden Tische, die jedem Raum eine besondere Atmosphäre verleihen.

Seit neuestem werden aus Abfallholz Hocker gebaut! Sie bekommen Sitzpolster aus gewebten Streifen alter Reifenschläuche - Mariannes neueste Recycling-Idee! Die Sitze sind sehr stabil, nutzen sich kaum ab, und sind extrem preisgünstig: 1 Reifenschlauch kostet 2,50 Euro und reicht für drei Hocker.