Der Landbau bei Shanti

Salat, Zwiebeln und Kohl - aus diesen Zutaten lassen sich zusammen mit Reis oder Kartoffeln leckere Gemüse-Currys zubereiten - in Nepal gehören sie ebenso wie Dal (Linsensauce) und Bhat (Reis) zu den wichtigsten Gerichten auf dem Speisezettel.

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Terrassenförmig dehnt sich das Land in Sundarijal.

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Zwiebeln und Knoblauch sind für die nepalesische Küche unerlässlich.

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Eine der Kompostmieten.

Biologisch-dynamisch frisch auf den Tisch

Der gesamte Landbau bei Shanti erfolgt nach den Prinzipien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Noch ist es nicht soweit, dass der Anbau vom Demeter-Verband zertifiziert werden könnte, aber Shanti ist auf gutem Weg, dieses Ziel in absehbarer Zeit zu erreichen.

Die Bauern werden dafür eigens fortgebildet - Shanti ermöglicht ihnen den Besuch der Kurse, die von europäischen Spezialisten dafür in Nepal und Indien angeboten werden.

Gleichzeitig folgen sie auch ihrer eigenen Tradition, denn angebaut wird das, was in Nepal schon immer als Hauptnahrungsmittel diente: Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte.

Vor allem Kohl, Brokkoli, Salat, Gurken, Möhren und Kohlrabi eigen sich für die traditionelle Küche und ihre vielen verschiedenen Gemüse-Currys.

Shanti verzichtet grundsätzlich auf den Einsatz von Kunstdünger und pflegt den Boden mit Gründünger, Bio-Präparaten und Kompost.

Die fruchtbare Erde und das subtropische Klima ermöglichen meist zwei bis drei Ernten pro Jahr. Der Monsun im Sommer bringt genügend Wasser, die intensive Sonneneinstrahlung - Kathmandu liegt 1800 Meter über dem Meer -  lässt die Feldfrüchte schnell reif werden.