Briketts

Die Papierabfälle werden in Streifen gerissen und dann weiter verarbeitet.

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Mit Gummistiefeln wird der Brei aus Papier und Sägespänen kräftig durchgematscht.

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In der Presse wird das Wasser herausgedrückt, und übrig bleibt ein stabiler Brikett-Ring, der aussieht wie ein überdimensionaler Donut.

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Eines neben dem anderen hängen die Briketts zum Trocknen an großen Gestängen.

Briketts aus Abfällen statt teurem Feuerholz!

Eine ideale Recycling-Idee: aus Papierabfällen und Sägespänen werden Briketts! Bei Shanti lässt sich damit der Kauf von Feuerholz einsparen - denn das kostbare Holz sollte besser für Tischlerarbeiten verwendet werden, anstatt im Ofen zu landen. Gas in Flaschen ist sowieso unerschwinglich teuer und kostet mehr als in Europa.

Die Herstellung der Brikettts ist denkbar einfach:

Verschiedene Botschaften und diplomatische Vertretungen oder andere Institutionen schicken ihre Papierabfälle zu Shanti. Dokumente sind schon im Schredder zerkleinert, Zeitungen und Pappe müssen noch in Streifen gerissen werden. Das machen Frauen auf der Dachterrasse der Klinik in aller Seelenruhe und Gemütlichkeit. Wer lesen kann, schmökert noch ein bisschen in den Zeitungen und Zeitschriften, und wie immer kann man bei so einer Arbeit bestens miteinander schwatzen.

Das zerkleinerte Papier wird zusammen mit Sägespänen aus der Schreinerei mit Wasser eingeweicht und mit Gummistiefelln zu einem Brei gestampft.

Der Brei kommt in eine Presse, in der von Hand über Hebelwirkung das Wasser wieder herausgedrückt wird. So entstehen "Donut"-Briketts, die sich gut aufhängen und trocknen lassen. In der heißen Tropensonne geschieht das innerhalb weniger Tage. Bei Shanti werden die Briketts auf Vorrat gefertigt, damit stets genügend Brennmaterial für die Herde vorhanden ist.

Auf diese Weise werden Briketts auch in der Außenstelle in Budhanilkhanta hergestellt.