Armenküche

Sorgfältig werden die Hülsenfrüchte - Linsen, Erbsen, Bohnen - auf großen Sieben verlesen.

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Die Plastikmülldeponie neben der Shanti-Station.

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Dal (Linsensuppe, oben rechts) und Bhat (Reis, unten links) mit Kartoffel- und Gemüsecurry.

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Ein Leprakranker hat sich Essen bei Shanti geholt.

Essen für die Ärmsten der Armen

Direkt neben der Station in Kathmandu-Tilganga befindet sich ein Slum und eine Deponie für Plastikmüll, der in großen Säcken angeliefert wird.

Die Menschen sortieren die PET-Flaschen und ziehen das Papieretikett ab. Anschließend werden die Flaschen weiter verkauft.

Sie können zum Beispiel für den Bau von Recycling-Häusern weiter verwendet werden - auch Shanti experimentiert mit solchen Gebäuden. Die Flaschen werden dafür mit Sand gefüllt und stabilisieren die Lehmwände der Hütten und Häuser.

Neben sauberem Trinkwasser aus dem Brunnen gibt Shanti täglich etwa 1200 Essen für die bedürftigen Menschen rund um die Station aus - jeweils 600 morgens und abends.

Mittags werden zusätzlich Reisflocken verteilt, die in Nepal traditionell zusammen mit Gemüse als Zwischenmahlzeit  gegessen werden. Denn schon das Frühstück ist sehr nahrhaft und besteht aus Dal (Linsensuppe) und Bhat (Reis).

Mittlerweile kommen die Menschen auch aus entfernteren Orten oder die Bettler aus dem Tempelbezirk, um sich hier bei Shanti die dringend benötigte Nahrung zu holen.

Allein für diese Armenküche gibt Shanti monatlich etwa 6000 Euro aus.