Verheerendes Erdbeben in Nepal 

Am Samstag, den 25. April 2015, hat ein verheerendes Erdbeben das Land heimgesucht. Ganze Stadteile in Kathmandu liegen in Schutt und Asche. Wertvolle Kulturdenkmäler und Tempel wurden zerstört. Die Anzahl der Toten steigt täglich weiter an – heute (Montag) waren es bereits über 3200. Es wird noch Tage oder Wochen dauern, bis die Schäden in den abgelegeneren Landstrichen bekannt werden. 

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Wir halten Sie über unser neu eingerichtetes Blog auf dem laufenden und berichten tagesaktuell aus Kathmandu.

Marianne und Heiko Grosspietsch sowie die Volontäre und auch das mexikanische Filmteam nächtigen – zusammen mit vielen anderen Menschen aus Kathmandu – unter großen Zeltplanen auf einem freien Platz. Das ist sicherer als in den Gebäuden, wo man nie weiß, ob sie den Nachbeben standhalten. 

Marianne und Heiko Grosspietsch waren zusammen mit einem mexikanischen Filmteam wenige Tage zuvor nach Nepal gereist. Sie und alle Volontäre sind glücklicherweise unverletzt, auch die Shanti-Station in Tilganga hat dem Beben standgehalten – sie wurde erdbebensicher konstruiert, wofür wir heute mehr denn je zuvor dankbar sind. Auf dem Platz vor der Station soll jetzt ein Feldlazarett errichtet werden. Nähere Informationen haben wir noch nicht, denn die Telefonleitungen nach Nepal sind immer nur für wenige Minuten täglich offen. 

Die Schule in Budhanilkhanta jedoch wurde durch das Beben stark beschädigt, wie sicher die Gebäude an dem abschüssigen Gelände noch sind, vermögen wir zurzeit nicht zu beurteilen. 

Wir berichten Näheres, sobald wir weitere Informationen haben. Wir sind dankbar für jede Spende, die jetzt dazu beiträgt, die notleidende Bevölkerung besser versorgen und den Wiederaufbau vorantreiben zu können.

In Kürze werden wir eine bessere Spendenmöglichkeit anbieten können. Vielen Dank an Sie alle für Ihre Hilfe und Unterstützung!