Shanti Leprahilfe Dortmund e.V.

Die Shanti Leprahilfe Dortmund e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der ausschließlich mildtätigen Zwecken dient (Vereinsregister-Nummer VR 4227, registriert beim Amtsgericht Dortmund). Er wurde zeitgleich mit der nepalesischen Partnerorganisation Shanti Sewa Griha am 15. Juli 1992 gegründet.

§ 1 der Vereinssatzung lautet: "Zweck des Vereins 'Shanti Leprahilfe Dortmund e.V.' ist die Hilfeleistung für hilfsbedürftige Menschen, insbesondere für Leprakranke, in Nepal, durch Geld- und Sachzuwendungen, die aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden aufgebracht werden. (...) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke." Etwaige Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für diese satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Vorstand des Vereins besteht aus der Vorsitzenden (Marianne Großpietsch), ihrer Stellvertreterin (Christa Schaaf, Pfarrerin i.R.), der Schriftführerin (Heinke Reuter, Psychotherapeutin) und der Kassenwartin (Bärbel Puchert, Geschäftsführerin i.R. des Deutschen Handballbundes e.V.).

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 30 Euro pro Kalenderjahr, sofern nicht durch die Mitgliederversammlung ein anderer Beitrag festgelegt wird. Gerne kann dieser Betrag erhöht werden.

Die Hauptaufgabe der Shanti Leprahilfe Dortmund e.V. besteht also darin, Spenden einzuwerben, um die Arbeit von Shanti Sewa Griha in Kathmandu zu finanzieren. Dies geschieht sowohl über private Kontakte und Initiativen sowie über Vorträge an Kirchen, Schulen und anderen Einrichtungen. Im Laufe der Jahre ist ein dichtes Netzwerk entstanden, das wie eine Familie Anteil nimmt an der Entwicklung der Einrichtungen in Nepal. Wir sprechen deshalb auch oft von der "Shanti-Familie", der sich die SpenderInnen verbunden fühlen.

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Kanti ist ein Kind mit Down-Syndrom und wurde nach der Geburt im Jahr 2004 von ihrer Mutter in der Entbindungsklinik in Kathmandu zurückgelassen. Vier Tage später brachte eine Krankenschwester das Baby zu Shanti. Seither lebt sie in Budhanilkantha, geht zur Schule und begeistert ihre Betreuerinnen ebenso wie ihre "Geschwister" mit ihrer ansteckenden Fröhlichkeit.

Ich träume

von Ulrich Schaffer


Ich träume von Inseln der Menschlichkeit
in dem Meer der Härte und Gleichgültigkeit.
Ich träume von Menschen, die etwas einsetzen,
um anderen ein würdiges Leben zu ermöglichen.
Ich träume von angstfreien Räumen
und mutmachenden Gedanken.
Ich träume von Häusern, Wohnungen und Zimmern,
in denen mit Zeit und Liebe
Menschen gefördert werden,
die sonst in unserer Welt wenig zählen.

Es genügt nicht,
über die Dunkelheit zu klagen.
Es ist nötig, ein Licht zu sein.
Es genügt nicht,
auf die anderen zu warten;
jeder von uns ist aufgerufen,
den ersten Schritt zu wagen,
echter und menschlicher zu werden.
Es ist nicht genug, nur zu träumen,
wenn das Leben uns die Möglichkeit bietet,
unsere Träume zu verwirklichen.