Der Landbau in Sundarijal

Ein grüner Garten, soweit das Auge reicht: die biologisch-dynamisch bewirtschafteten Felder von Shanti in Sundarijal.

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Fruchtbare Erde für Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse.

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Ein Teil des Rapsanbaus wird für die Samenzucht verwendet.

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Im Parabolspiegel wird mit Sonnenlicht Wasser abgekocht und keimfrei gemacht.

Gemüse und Hülsenfrüchte aus eigenem Anbau

Zu ihrem 60. Geburtstag im Jahr 2003 wünschte sich Marianne Großpietsch nur eines: Geld, um ein möglichst großes Stück Land erwerben zu können.

Der Wunsch ging in Erfüllung: In Sundarijal, einem Ort rund 10 km östlich der Großstadt, mitten im fruchtbaren Kathmandu-Tal, konnte sie 5000 Quadratmeter Land kaufen.

Hier werden die Feldfrüchte angebaut, aus denen sich die Armenküche speist: Hülsenfrüchte, Mais, Kartoffeln, Gemüse. Auf diese Weise ist Shanti weitgehend unabhängig von dem Angebot an Lebensmitteln in der Stadt, die starken Preisschwankungen unterworfen sind und deren Qualität oft zu wünschen übrig lässt.

In Gewächshäusern wachsen die kleinen Setzlinge heran, die dann später aufs Feld ausgepflanzt werden. Das Saatgut stammt möglichst aus Demeter-Zuchtbetrieben, und auch der Anbau der Feldfrüchte in Sundarijal folgt den Richtlinien der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

Sauberes Wasser wird mit Hilfe eines großen Parabol-Spiegels bereitet, in dem sich das Sonnenlicht fängt. In der Mitte steht der Topf mit dem Wasser, das schon nach kurzer Zeit zu sieden beginnt. Das auf diese Weise abgekochte und somit keimfreie Wasser wird zum Kochen verwendet.