Projekte

Marianne Großpietsch hat bei Shanti hat eine Vielzahl von Projekten initiiert. Sie tragen alle dazu bei, den Menschen, die bei Shanti eine Zuflucht gefunden haben, ein neues Selbstwertgefühl und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Mit seiner Arbeit leistet jeder Shanti-Bewohner einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der nepalesischen Kultur und hilft mit, die Gelder für den Unterhalt von Shanti zu verdienen.

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Die Laubengänge im Innenhof der Klinik mit den schönen schmiedeeisernen Geländern.

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Holzklötzchen sind ein wunderbares Spielzeug!

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Fleißige SchülerInnen in der Shanti-Schule.

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Sauberes Trinkwasser aus dem Shanti-Brunnen.

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In Terrakotta-Kästen gedeiht Kohl auf der Dachterrasse.

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Farbenfroh und dekorativ: die traditionelle Maitili-Malerei.

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Leprahände bedrucken farbiges Geschenkpapier.

Im Mittelpunkt: die Bedürftigen

Herzstück von Shanti sind die Klinik und Ambulanz, in der Bedürftige und Kranke aus dem ganzen Land, vor allem aber aus Kathmandu versorgt und betreut werden.

Wer von der Familie verstoßen wurde, findet hier eine Zuflucht. Schwerstkranke werden im Hospiz liebevoll gepflegt, und Shanti sorgt bei gläubigen Hindus auch dafür, dass sie - ihrem Glauben entsprechend - nach ihrem Tod im nahegelegenen Pashupathinath-Tempel in traditioneller Zeremonie verbrannt werden.

Die Kleinen werden im Kindergarten betreut, die Älteren gehen von Klasse 1 bis 5 in die Shanti-Schule, später auf die öffentlichen  Schulen in Kathmandu.

Ein großer Brunnen im Hof der Station in Kathmandu-Tilganga spendet frisches, sauberes Trinkwasser - nicht für die Shanti-Familie, sondern für alle Menschen, die in der Umgebung wohnen.

Die Armenküche gibt täglich etwa 1200 Essen an Bedürftige aus - und natürlich werden hier auch alle Shanti-Bewohner versorgt. Die meisten Lebensmittel dafür stammen aus dem Bio-Landbau in Sundarijal, teilweise aber auch aus dem Dachgarten in Kathmandu.

Zur Beschäftigung der Shanti-Bewohner gibt es viele verschiedene Möglichkeiten - entsprechend den individuellen Begabungen und Neigungen. Denn auch behinderte Menschen können wertvolle und sinnvolle Tätigkeiten verrichten, die ihr Selbstwertgefühl stärken. Ein solcher Blick auf diese Menschen ist in Nepal außergewöhnlich - und es ist Marianne Großpietsch ein besonderes Anliegen, dass die Menschen bei Shanti dieses Gefühl der Wertschätzung erleben.

Recycling – alles ist verwertbar!

Dieser Motto wird bei Shanti groß geschrieben - denn Rohstoffe sind kostbar, und so vieles lässt sich wieder verwerten oder weiter verarbeiten.

So werden in der Schreinerei alte Tische, Stühle und Türen wieder aufgemöbelt. Die wunderschönen schmiedeeisernen Gitter aus Abbruchhäusern fanden in der Hape-Kerkeling-Klinik eine neue Heimat.

In der Schneiderei werden alte Autoreifen zu dekorativen Taschen verarbeitet und aus gespendeter alter Bettwäsche werden praktische Hemden.

Papierabfälle ergeben mit Wasser und Sägemehl vermischt nach dem Trocknen gut brennbare Briketts, mit denen die offenen Herdstellen für die Armenküche befeuert werden - so braucht Shanti kein teures Brennholz zu kaufen.

Flinke Finger basteln aus Rohwolle, Seidenresten und Filz dekorative Engelchen als Weihnachtsschmuck, der in der Adventszeit in Europa auf Basaren verkauft wird. Der Erlös fließt ungekürzt direkt in die Shanti-Spendentöpfe.

Und selbst von Lepra verstümmelte Hände können mit bewundernswertem Geschick zartesten Perlenschmuck knüpfen, Geschenkpapier bedrucken oder andere Papierarbeiten anfertigen.

Die Silberschmiede fertigen höchst dekorativen Schmuck, und aus auf kleine Röllchen gewickelter Seide weben geschickte Hände kunstvolle Dhaka-Schals mit traditionellen Mustern.