Der große Brunnen in Tilganga

Von Zeit zu Zeit müssen die Flächen der Brunnenkaskaden gereinigt werden. Dafür klettert Jogendra, der Maler, hoch hinauf und wischt mit einem Reisigbesen die Flächen sauber.

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Der einarmige Brunnenwart Ramnath ist dafür zuständig, dass der Brunnen gut funktioniert.

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In diese zwei Vorratsbehälter wird das Grundwasser hochgepumpt, dann fließt es über ein Gefälle und mehrere Filterstufen zum Brunnen.

Sauberes Wasser für alle

Quer durch das Grundstück der Station in Kathmandu-Tilganga verläuft ein unterirdischer Wasserlauf. Shanti hat einen Brunnen gegraben, um dieses Grundwasser fördern zu können.

Es wird aus 20 Metern Tiefe hochgepumpt und in Filterkammern mit Aktivkohle und Bio-Bakterien gereinigt, bevor es über den großen Brunnen im Hof der Station austritt. Durch die Kaskaden wird es mit Sauerstoff angereichert und über das Sonnenlicht zusätzlich desinfiiziert.

Insgesamt fördert der Brunnen 6000 Liter Wasser am Tag, das ausschließlich als Trinkwasser und zum Abwaschen des Kochgeschirrs benutzt wird. Voratsbehälter auf dem Dach speichern Regenwasser für die Toiletten, Duschen und Waschgelegenheiten.

Der Brunnen wird immer dann in Betrieb genommen, wenn Elektrizität da ist - meistens morgens und abends. Die Photovoltaik-Anlage schafft es nicht auch, die Elektrizität für den Brunnenbetrieb zu liefern - die Kapazität reicht nur für die notwendigste Grundversorgung mit Strom.