Die Shanti-Küche

Geschützt vor Regen und Sonne bereiten die Frauen im Atrium der Station in Tilganga das Gemüse für die Armenküche vor. Dabei wird fröhlich geschnattert und gelacht! Viele Kilo Gemüse - das meiste davon aus eigenem Anbau - werden hier täglich verarbeitet.

Reis wird säckeweise angeliefert. Denn Shanti braucht jeden Tag 120 kg Reis...

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...und 50 kg Reisflocken. Beim Verteilen der Reisflocken am Mittag herrscht großer Andrang.

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Letho-Brei für die Kinder!

Gesunde Ernährung für alle

Unter- und Fehlernährung sind in Nepal auch heute noch ein großes Problem, und nicht wenige Krankheiten sind durch einen Mangel an Vitaminen und Nährstoffen bedingt. Eine der wichtigsten Maßnahmen, die Shanti von Anfang an in Nepal aufgebaut hat, war deshalb die Armenküche.

Vier Getreidesorten und Hülsenfrüchte gehören zu den Grundnahrungsmitteln und liefern die wichtigsten Nähstoffe, Mineralien, Vitamine und Spurenelemente: Reis, Mais, Kichererbsen, Erbsen, Mungo- und Sojabohnen.

Nahrhafte Breikost für die Kleinen

Für die Kinder wird Letho-Brei zubereitet, der sich aus diesen Bestandteilen zusammensetzt. Das Getreide, dem gegebenenfalls noch Weizen oder brauner Reis zugesetzt wird, wird gemörsert und dann zusammen mit Wasser aufgekocht. In Kombination mit Saft und Gemüsepürree ist das eine kräftigende Nahrung, die lange satt macht. Untergewichtige Kinder nehmen rasch zu, wenn man sie damit päppelt.

Gekocht wird im Hof auf offenen Feuerstellen, die in althergebrachter Weise aus Lehm errichtet sind. Befeuert werden die Herdstellen mit Briketts, die aus Altpapier und Sägespänen hergestellt werden.