NAMASTÉ!
WILLKOMMEN BEI DER SHANTI LEPRAHILFE !
Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal:
Jede Spende hilft!
Liebe Freundinnen und Freunde, es tut richtig gut, so viel solidarisches Mitgefühl und menschenfreundliches Interesse zu erfahren! Danke! Bitte, seht und sehen Sie mir nach, dass ich nicht jeder und jedem einzeln antworten kann. Unsere Station ist – Gott sei Dank! – nicht direkt von den Zerstörungen betroffen, aber wir fühlen uns natürlich aufgerufen zu helfen, denn uns liegen ja Menschen in Not am Herzen.
Heiko, der gerade in Deutschland ist, koordiniert die uns möglichen Hilfsmaßnahmen in engem Kontakt mit Bijendra und Uttam Niraula. Uttam-Jee ist Dozent für Menschenrechte und unser Berater. Gleichzeitig ist er auch der Berater etlicher Regierungsmitglieder, hat also guten Kontakt zu offiziellen Stellen. Das macht es uns möglich, uns in die Not-wendenden Hilfsmaßnahmen direkt einzufädeln. Am dringendsten werden derzeit Schlafsäcke, Moskitonetze, Kleidung, Hygieneartikel und Nahrung gebraucht. Aus unseren Not-Vorräten haben wir schon ein paar Hundert Schlafsäcke und Moskitonetze bereitgestellt, aber es werden noch riesige Mengen benötigt, denn: Es sind ja nicht allein viele Menschen zu Tode gekommen, sondern Tausende haben auch ihr Zuhause verloren und damit alles, was sie besaßen. Heiko gab deshalb erst einmal 1.000 weitere Schlafsäcke in Auftrag und ließ zusätzliche Moskitonetze kaufen.
Liebe Freundinnen und Freunde – wenn uns auf diese grauenhafte Weise wieder vor Augen geführt wird, was für verheerende Folgen der Klimawandel haben kann, dann möchte ich wenigstens die mir und uns mögliche Konsequenz daraus ziehen, nämlich: nicht resignieren, sondern unsere Baumpflanzungen und unsere Dachgärten mit noch größerem Elan voranbringen. Und: immer dankbarer das wahrnehmen, was uns in unserem Land relative Sicherheit und Grund zu Freude gibt.
Wir sind dankbar für jede Spende, die jetzt dazu beiträgt, die notleidende Bevölkerung besser versorgen zu können. Wir garantieren Ihnen: Das Geld kommt dort an, wo es am meisten gebraucht wird – bei den Obdachlosen, Verletzten, Kindern und Notleidenden!
Vielen Dank an Sie alle für Ihre Unterstützung und Hilfe! Bleibt Ihr und bleiben Sie alle behütet!
Eure und Ihre Marianne Grosspietsch
NAMASTÉ - DAS IST DER NEPALESISCHE GRUSS UND BEDEUTET WÖRTLICH ÜBERSETZT: "ICH GRÜSSE DEN GOTT IN DIR!" DAMIT HEISSEN WIR SIE BEI DER SHANTI LEPRAHILFE HERZLICH WILLKOMMEN!
Shanti ist der nepalesische Begriff für "Frieden", und genau das ist eines unserer wichtigsten Ziele: wir wollen möglichst vielen bedürftigen Kindern und Erwachsenen in Nepal - Versehrten, Kranken, aus der Gesellschaft Ausgestoßenen - helfen, ihre Würde wieder zu erlangen. Indem wir ihnen ein Dach über dem Kopf geben, Nahrung, medizinische Versorgung und einen sinnerfüllten Platz innerhalb der menschlichen Gemeinschaft, die sie zuvor verstoßen hatte. Denn nur in diesem gleichberechtigten Miteinander kann Frieden entstehen.
Die Shanti Leprahilfe Dortmund e.V. stützt sich auf die Vision, dieses Ziel für Leprakranke und andere Menschen mit Behinderung in Nepal zu erreichen. Der nepalesische Partnerverein Shanti Sewa Griha in Kathmandu hat die Aufgabe, diese Vision vor Ort Wirklichkeit werden zu lassen.
Dies geschieht mit einer Klinik, einer dort integrierten Apotheke und ärztlichen Ambulanz, mit einer Armenküche, die die Produkte aus dem eigenen ökologischen Landbau verwertet und täglich ca. 1000 Essen ausgibt, mit einem Brunnen für sauberes Trinkwasser sowie verschiedenen Beschäftigungs-Therapien für die bei Shanti lebenden Menschen. Diese sollen auch dazu beitragen, vom Aussterben bedrohte Kulturtechniken wie die der Maitili-Malerei und der Dhaka-Weberei zu bewahren und zu fördern.
Wie die Shanti Leprahilfe entstanden ist
Shanti wurde auf Initiative der Dortmunderin Marianne Großpietsch gegründet und blickt auf eine mittlerweile fast 30-jährige Geschichte zurück.
Derzeit gibt es in Nepal drei Standorte, an denen Shanti tätig ist: in Kathmandu-Tilganga, in Budhanilkanta und in Sundarijal. Rund 1000 Menschen werden hier betreut oder haben ein neues Zuhause gefunden.
Junge Menschen oder Erwachsene aller Altersgruppen können dort als Volontäre einen mehrmonatigen freiwilligen Einsatz leisten.
Das Pressearchiv gibt einen guten Überblick über die bisherigen Veröffentlichungen zu Shanti. Drei- bis viermal im Jahr erscheint ein von Marianne Großpietsch stets persönlich verfasster Rundbrief, mit dem alle aktuellen und früheren SpenderInnen über die Entwicklung von Shanti informiert werden.
Shanti ist die größte deutsche private Hilfsorganisation in Nepal. Sie finanziert sich ausschließlich durch Spenden oder den Verkauf der bei Shanti hergestellten Produkte im nichtkommerziellen Rahmen. Für die vorbildliche soziale und medizinische Basisarbeit erhielt Shanti verschiedene Auszeichnungen.